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Fertilität und Lebensstil

Fertilität handelt auch um den Lebensstil. Es gibt viele seriöse Untersuchungen, die belegen, dass die Fertilität zunimmt, wenn wir die richtigen Vitamine zu uns nehmen, Sport treiben und uns bei Stimulanzien zurückhalten.

Beim Lebensstil geht es um die bewusste Wahl, die Sie in dem einen oder anderen Fall vornehmen und um Gewohnheiten wie z. B. Tabakkonsum und Ernährung. Das hat Einfluss auf Ihre Gesundheit und Fertilität.

Wir wissen, wie schwer es ist, den Lebensstil zu ändern. Wir sind keine Moralapostel, aber wir wollen Sie bei der Erhöhung Ihrer Fertilität unterstützen und daher gut informieren.

Fertilität und Alkohol

Die Gesundheitsbehörde „Statens Serum Institut“ in Dänemark hat eine Untersuchung über Fertilität abgeschlossen. Das Fazit war, dass Frauen mit mäßigem oder moderatem Alkoholkonsum keine geringere Fertilität haben als Frauen, die keinen Alkohol trinken. Als mäßiger Konsum werden 0,5 bis 2 Gläser á 0,2 l wöchentlich und als moderater Konsum werden 2,5 bis 14 Gläser á 0,2 l wöchentlich definiert.

Es ist schwer, andere Untersuchungen zu finden, die den Zusammenhang zwischen Alkohol und Fertilität dokumentieren. Auch wenn man mit Generalisierungen aufgrund einer einzelnen Untersuchung vorsichtig sein muss, so empfehlen wir, dass Sie Ihren Alkoholkonsum sehr genau überlegen und zwar sowohl in der Zeit, in der Sie schwanger werden möchten und nach Eintritt der Schwangerschaft.

In Verbindung mit der Fertilität untersuchte „Statens Serum Institut“ gleichzeitig das Risiko für Frühgeburten und spontane Aborte im Zusammenhang mit Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Die Untersuchung zeigte, dass die Einnahme von mehr als 7 Gläsern á 0,2 l wöchentlich das Risiko für eine Frühgeburt oder für einen spontanen Abort verdoppelt! Frauen, die weniger als 4 Gläser á 0,2 l wöchentlich trinken, haben dagegen kein erhöhtes Risiko für Frühgeburten.

Referenz:
Katrine Albertsen, Anne-Marie Nybo Andersen, Jørn Olsen, and Morten Grønbæk. Alcohol Consumption during Pregnancy and the Risk of Preterm Delivery. Am J Epidemiol. 2004;159:155-161

Koffein und Fertilität

Die meisten von uns trinken Kaffee, denn das Koffein im Kaffee gibt uns einen Energieschub. Koffein ist jedoch nicht nur in Kaffee zu finden, sondern auch in Tee, Kakao, Cola, Schokolade und Energiegetränken mit Guarana und Maté. Möchte man koffeinfrei leben, so muss man nicht nur den Kaffee umgehen.

Es wurden viele Untersuchungen über den Einfluss von Koffein auf den Organismus gemacht. In Verbindung mit der Fertilität deuten mehrere Untersuchungen daraufhin, dass die Einnahme von 300 mg Koffein täglich (das entspricht etwa 4 – 6 Tassen Kaffee) die Fertilität um 35 % herabsetzt.

Neben Koffein enthält Kaffee auch eine Reihe andere Stoffe, einige davon hemmen die Vitaminaufnahme. Schon aus dem Grund empfehlen wir, dass Sie Ihren Kaffeekonsum soweit wie möglich herabsetzen, denn Vitamine haben große Bedeutung für die Optimierung Ihrer Fertilität.

Siehe:
Effects of caffeine on human health.
Nawrot P, Jordan S, Eastwood J, Rotstein J, Hugenholtz A, Feeley M.
Toxicological Evaluation Section, Chemical Health Hazard Assessment Division, Bureau of Chemical Safety, Food Directorate, Health Canada, Tunney’s Pasture, PL 2204D1, Ottawa, Ontario, Canada K1A 0L2. 2003

Fertilität und Tabakkonsum

Man kann es nicht deutlich genug ausdrücken: Rauchen ist in jedem Fall gesundheitsschädlich!

Um eine bessere Fertilität zu erreichen, empfehlen wir, das Rauchen vor dem Beginn des Inseminationsverfahrens vollständig einzustellen, oder zumindest den Konsum ganz wesentlich einzuschränken.

Auch wenn der Wunsch nach einer Schwangerschaft ein großer Motivationsfaktor ist, so kann das Aufgeben des Rauchens als unüberwindliche Hürde erscheinen. Beim Erstgespräch mit der Hebamme wird sie einen Plan für die Reduzierung Ihres Tabakkonsums vorschlagen. Auch Akupunktur kann Ihnen helfen, mit dem Rauchen aufzuhören. In unserem Netzwerk gibt es Spezialisten, die Akupunkturbehandlung durchführen können.

Die Fertilität wird durch Vitamine und Folsäure beeinflusst

Die dänischen Gesundheitsbehörden empfehlen Frauen mit Schwangerschaftswunsch die tägliche Einnahme von 400 Mikrogramm Folsäure. Folsäure ist ein B-Vitamin, welches das Risiko für den sog. offenen Rücken (Spina bifida) beim Embryo reduziert. Zwischen dem 22. und dem 29. Tag nach der Befruchtung bildet sich das Neuralrohr beim Embryo, also zu einem Zeitpunkt, wo Sie vielleicht noch gar nicht wissen, dass Sie schwanger sind. Das Neuralrohr entwickelt sich später weiter zu Rückenmark und Gehirn. Daher wird die Einnahme von Folsäure bis zur 12. Schwangerschaftswoche empfohlen.

Auch wenn Sie sich ausgewogen und gesund ernähren, so empfehlen wir dennoch, dass Sie täglich eine Vitamintablette mit Folsäure neben sonstigen Vitaminen einnehmen. In der Apotheke oder im Reformhaus erhalten Sie Vitamintabletten, die den speziellen Bedarf vor und während der Schwangerschaft decken.

Gewicht und Fertilität

Mit zunehmendem Übergewicht nimmt die Fertilität bei Frauen ab. Ursache ist u. a. die Störung des Hormonsystems durch das Fettgewebe, denn Fett beeinflusst die Hormone, die wiederum Bedeutung für den Menstruationszyklus haben. Übergewicht kann dazu führen, übrigens ebenso wie schnelle Gewichtsabnahme, dass die Menstruation ganz aufhört. Weiterhin bildet Übergewicht ein Risiko für einen spontanen Abort.

Zur Berechnung von Übergewicht gibt es mehrere Methoden. Eine davon ist der Body Mass Index. Der BMI bezieht sich auf das Verhältnis zwischen Gewicht und Körpergröße. Die Berechnung erfolgt so: Gewicht in kg, geteilt durch die doppelte Körpergröße in Meter.

  • Bei Normalgewichtigen liegt der BMI zwischen 19 – 24
  • Leicht Übergewichtige haben einen BMI zwischen 25 – 29
  • Schwer Übergewichtige haben einen BMI von 30 und darüber

Haben Sie Übergewicht und wollen Sie Ihre Fertilität verbessern, dann lassen Sie sich am besten von einem Ernährungsberater beraten, der einen Plan für Ernährung und Sport/Bewegung für Sie ausarbeiten kann.

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