IVF/IN-VITRO-FERTILISATION

Bei der IVF, abgekürzt für In-vitro-Fertilisation, findet die Befruchtung nicht im Körper der Frau, sondern im Labor statt.

Bei der IVF-Therapie wird die Eizelle aus den Eierstöcken entnommen und anschließend im Labor mit dem Samen befruchtet.

Die Eizellen werden unter Ultraschallüberwachung durch die Scheide entnommen. Der Eingriff findet unter örtlicher Betäubung statt. Die Eizellen können auf zwei Weisen im Labor befruchtet werden: Entweder werden jeder Eizelle rund 100.000 Spermien zugesetzt (allgemeine IVF) oder ein einzelnes Spermium wird direkt in die Eizelle eingebracht (Mikroinsemination, ICSI).

Danach reift die befruchtete Eizelle 2 bis 5 Tage heran und wird dann für eine normale Entwicklung wieder in die Gebärmutter eingesetzt.

Bei einer IVF-Therapie werden die Eierstöcke der Frau stimuliert, um mehr Eizellen zu bilden als in einem normalen, spontanen Zyklus. Dementsprechend können bei der IVF-Therapie mehr als nur eine Eizelle entnommen werden. In einem normalen Zyklus reift in der Regel nicht mehr als eine Eizelle heran. Mehrere Eizellen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Eizellen gewonnen werden können, die für eine Befruchtung geeignet sind.

Eine IVF-Therapie ist empfehlenswert bei verschlossenen Eileitern und Endometriose bei der Frau und bei verminderter Spermienqualität beim Mann oder bei nicht erkennbaren Ursachen von Unfruchtbarkeit. Es gibt eine Reihe verschiedener medizinischer Ansätze für die IVF-Therapie, die jeweils nach dem individuellen Bedarf gewählt werden.

Rund 5 % aller dänischer Kinder werden heute nach einer IVF-Therapie geboren.

INSEMINATION

Der Mann gibt Sperma ab, anschließend werden die Samenzellen im Labor von der Samenflüssigkeit getrennt. Mit einem kleinen, dünnen Kunststoffkatheter werden die Samenzellen in die Gebärmutterhöhle eingebracht. Das ist in der Regel völlig schmerzlos und dauert nur wenige Minuten.

Die Samenzellen werden in die Gebärmutter gespritzt, d. h., bis zu hundertmal mehr Spermien erreichen die Eizelle, als wenn diese selbst den ganzen Weg schwimmen müssten.

Die Insemination kann ohne Weiteres im natürlichen Zyklus der Frau stattfinden. Erfahrungen zeigen jedoch, dass sich die Chancen einer Schwangerschaft verdoppeln, wenn die Eizellbildung mithilfe einer Hormontherapie zusätzlich stimuliert wird, sodass mehr als eine Eizelle heranreift. Bei einer hormonellen Stimulation bilden sich in der Regel 2-3 Eizellen pro Behandlung anstatt der einen Eizelle, die normalerweise in einem Menstruationszyklus heranreift. Je mehr Eizellen, desto größer die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft.

Die Insemination wird in den Zeiten vorgenommen, in denen der Eisprung stattfindet. Der Zeitpunkt der Insemination wird mithilfe von Ultraschall bestimmt. Wenn mindestens eine Eizelle herangereift ist, wird durch eine Spritze, die die Frau sich selbst verabreicht, der Eisprung ausgelöst, der 1½ Tage später stattfindet. Zu diesem Zeitpunkt findet dann die eigentliche Insemination in der Gebärmutter statt.

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