WAS IST HORMONSTIMULATION?

Das bedeutet, dass man das Wachstum der Eibläschen mit Medizin stimuliert. Diese Medizin enthält Hormone, die das Eibläschenwachstum anregen. Es gibt verschiedene Arten der Hormonstimulation.

WER BRAUCHT EINE HORMONSTIMULATION?

Normalerweise bieten wir eine Hormonstimulation den Frauen an, wo wir anhand der Hormonproben sehen können, dass sich der Körper anstrengen muss, um Eibläschen zu bilden und auszureifen. Das ist mit dem normalen Alterungsprozess verbunden, kann aber auch bei jüngeren Frauen aktuell werden.

Frauen die ein Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCO) haben, hilft eine Hormonstimulation auch.

In Verbindung mit einer IVF-Behandlung ist eine Hormonstimulation in den meisten Fällen unumgänglich, um so viele Eizellen wie möglich zu gewinnen.

Allerdings ist es auch möglich die IVF-Behandlung im natürlichen Zyklus durchzuführen, wenn die Ärzte das empfehlen oder Sie das wünschen.

WIE KANN MAN SICHERGEHEN, DASS DER EISPRUNG STATTFINDET?

Das kann man indem man die Eisprungspritze „Ovitrelle“ nimmt. Es ist hierbei wichtig dem Rat der Hebamme/ Krankenschwester oder des Arztes zu folgen.

MUSS MAN DIE EISPRUNGSPRITZE SELBST VERABREICHEN?

Ja, typischerweise spritzt man Ovitrelle spät abends. Das ist sehr einfach und in der Packung ist eine gut erklärte Beschreibung zur Anwendung. Man kann auch Videos auf YouTube finden und wir erklären die Anwendung ebenfalls.

IST EINE HORMONELLE BEHANDLUNG GEFÄHRLICH?

Nein. Diese Medikamente enthalten Hormone, die der Körper auch selbst bildet.
Die Präparate, die wir anwenden, die Dosen die wir verabreichen, und die kurze Behandlungsdauer lösen generell keine ernsten Nebenwirkungen aus.

Es gibt jedoch vereinzelt Frauen, wo wir keine Hormone anwenden dürfen. Das wird von unseren Ärzten vermittelt, wenn man dazu gehört, und in der Regel weiß man das auch schon selbst.

WANN WIRD EINE HORMONSTIMULATION ZUR INSEMINATIONSBEHANDLUNG EMPFOHLEN?

Es ist immer eine individuelle Empfehlung und wenn man keine Hormonbehandlung wünscht, dann bekommt man sie auch nicht.

Normalerweise empfehlen wir eine hormonelle Behandlung, wenn:

  • Die Hormonwerte der Frau dies erfordern (niedriger AMH-Wert, hoher FSH-Wert)
  • Nach mehreren erfolglosen Inseminationen
  • Die Frau hat PCO oder eine Tendenz dazu
  • Das Alter der Frau

KANN ICH AUF DIE TEMPERATURMESSMETHODE VERTRAUEN, UM DEN RICHTIGEN ZEITPUNKT ZUR INSEMINATION ZU FINDEN?

Nein, diese Methode ist viel zu ungenau und würde nicht die gleichen Erfolgschancen bieten, die man mit anderen Methoden erzielen kann.

KANN ICH AUF MEINE EISPRUNGSSYMPTOME (ZB. MITTELSCHMERZ) VERTRAUEN, UM DEN RICHTIGEN ZEITPUNKT ZU FINDEN?

Nein, diese Symptome sind sehr subjektiv und keineswegs genau. Die Erfolgschancen wären bei dieser Methode sehr reduziert.

KANN ICH AUF EISPRUNGTESTS VERTRAUEN, UM DIE INSEMINATION ZU PLANEN?

Generell ist diese Methode gut geeignet, um den richtigen Zeitpunkt für die Behandlung zu finden. Es kann von Vorteil sein, wenn man zur Übung schon einmal ausprobiert hat ob man den positiven Ausschlag findet. Wir empfehlen einen digitalen Monitor, der nur das LH-Hormon misst. Es ist wichtig unserem Rat zu folgen, bezüglich der Häufigkeit und ab welchem Tag.

Es gibt auch Frauen, die nie einen positiven Test bekommen, ohne dass das von Bedeutung ist. Man kann trotzdem den Eisprung haben. Ultraschallüberwachung des Eibläschenwachstums ist in diesen Fällen eine bessere Wahl.

HILFT PROGESTERON NACH DER INSEMINATION?

Wir empfehlen grundsätzlich die Anwendung eines Progesteronpräparates nach der Insemination im hormonstimulierten Zyklus. Progesteron sorgt für optimale Verhältnisse in der Gebärmutterschleimhaut, sodass die Einnistung begünstigt wird.

SOLL ICH MIT FOLSÄURE SCHON VOR DER SCHWANGERSCHAFT BEGINNEN?

Ja, 400 mikrogramm täglich sind empfehlenswert. Den besten Effekt erreicht man, wenn man schon 3 Monate vor Eintreten der Schwangerschaft mit Folsäure anfängt. Sie können Folsäure unbesorgt für eine lange Zeit einnehmen.

SOLL ICH D-VITAMIN NEHMEN?

Untersuchungen zeigen, dass besonders Menschen in den nördlicheren Ländern oft ein zu niedriges D-Vitamin haben. Man kann das D-Vitamin-niveau beim Hausarzt testen lassen, und es ist ratsam die Dosierung mit dem eigenen Arzt abzustimmen, weil D-Vitamin auch überdosiert werden kann.

Es ist bewiesen, dass D-Vitamin einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben kann.

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